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Der Basispass Pferdekunde ist Voraussetzung für den
Erwerb der Reitnadel, eines Geländeabzeichens
oder eines deutschen Reitabzeichens. Aufgabe des
Basispasses ist es, dem Bewerber
grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten im
Umgang mit dem Pferd zu vermitteln.
Was wird beim Basispass verlangt?
Die Prüfung besteht aus 2 Teilprüfungen. Es werden folgende
Anforderungen gestellt:
1. Praktischer Teil
-Umgang mit dem Pferd
Ansprechen und Annähern an das Pferd. Führen und Vorführen,
Anbinden, Passieren anderer Pferde,
Loslassen des Pferdes/Ponys in die Weide oder den Paddock,
Pferdepflege einschl. Bandagieren, Ausrüstung
des Pferdes/Ponys einschl. Aufzäumen und Satteln, Pferdeverhalten
erkennen, vertrauensbildende Maßnahmen
durchführen, Grundtechniken des Verladens
2. Theoretischer Teil
a) Pferdeverhalten und Umgang mit dem Pferd einschl. Bewegung
- Entwicklungsgeschichte, Pferdeverhalten und verhaltensgerechter
Umgang mit dem Pferd einschl.
Bewegungsbedürfnis, Charakterbeurteilung und Verhaltensabweichung
- Sicherheitsaspekte und Unfallverhütung, einschlägig Bestimmungen
des Tierschutzgesetzes
- Identifizieren und Beurteilen von Pferden/Ponys
a) Fütterung und Fütterungstechnik
- Grundkenntnisse der Anatomie und der Verdauung
-Futtermittel (und Rationsgestaltung)
Fütterungstechnik
c) Grundlage der Pferdegesundheit
- Pferdepflege, Hufpflege, Ausrüstung
- Grundkenntnisse von Anatomie und wesentlichen Erkrankungen
- Kenntnisse über Impfung , Wurmkuren
- Erste-Hilfe-Maßnahmen
d) Stallräume, Nebenräume und Bewegungsflächen
- Grundlagen zu den Themen Aufstallungsarten, Stallklima,
Stalleinrichtung, Auslauf und Weide
Mindestaufenthalt
1 Woche
Zusätzlich: Kurs und Prüfung, inkl. Kaffee und Unterricht 150,00 |
Seit vielen Jahren gilt die Prüfung zum Deutschen
Reiterpass als unverzichtbarer “Führerschein”
für das Ausreiten. Zu Recht!
Wir vermitteln Ihnen die theoretischen Kenntnisse, die ein Reiter
benötigt, um im Zusammenspiel mit seinen
reiterlichen Fähigkeiten optimal für Ausritte ins
Gelände vorbereitet zu sein.
Aufgabe des Deutschen Reiterpasses ist es,
- das reiterliche Können zu heben
- den bewussten und schonenden Umgang mit Natur und Umwelt zu
fördern
- das Verständnis für die Belange anderer Erholungssuchender sowie
der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und des
Jagdwesens zu vertiefen
- für Sicherheit und Ordnung beim Ausreiten zu sorgen.
Der Deutsche Reiterpass soll die Mitverantwortung des Reiters in
Feld und Wald zum Ausdruck bringen.
Anforderungen
1. Praktischer Teil
- Vorbereiten des Pferdes zum Ausritt (Putzen, Zäumen, Satteln)
- Vormustern des gesattelten und gezäumten Pferdes analog
Verfassungsprüfung
- Reiten in allen Gangarten, Kolonnenreiten (nebeneinander,
überholen, gegeneinander),
Einzelgalopp von Punkt zu Punkt, Wegreiten von der Gruppe
- Überwinden kleiner natürlicher Hindernisse (z. B. Kletterstelle,
Wassereinritt), Straßenüberquerung
- Versorgung des Pferdes bei Rast oder Unfall
- auf Wunsch des Bewerbers zusätzlich Springen im Gelände von 4
festen Hindernissen (bis zu 0,80 m hoch)
2. Theoretischer Teil
- Grundkenntnisse der Reitlehre (Sitz, Hilfen, Gangarten)
- Grundkenntnisse der Pferdehaltung (Pflege, Fütterung, Tränken,
Anzeichen von Krankheiten, Giftpflanzen)
- Reiterliches Verhalten und Umweltschutz (Begegnung mit Fußgängern,
Rücksicht auf Jagd-, Land- und
Forstwirtschaft)
-Reiten im Straßenverkehr (Reiten im Verband, Verkehrsregeln)
- Unfallverhütung (z. B. Ausrüstung von Reiter und Pferd, Verladen,
Anbinden)
- Erste Hilfe für Reiter und Pferd (Verhalten bei Unfällen und
akuten Krankheiten)
Rechtsvorschriften (Tierschutzgesetz, Straßeverkehrsrecht, Reiten in
Feld und Wald, Tierhalterhaftung und
-versicherung)
Grundlage: Heidewoche/Kombi-Kiste
Zusätzlich: Kurs und Prüfung, inkl. Kaffee und Unterricht 150,00 |
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An der Prüfung zur Reitnadel kannst Du teilnehmen,
wenn Du in dem Jahr mindestens 16 Jahre wirst
und den Basispass besitzt.
Was wird bei der Reitnadel verlangt?
Die Prüfung besteht aus 3 Teilprüfungen. Es werden folgende
Anforderungen gestellt:
1. Teilprüfung: Reiten in der Gruppe
Reiten einer gemeinsam mit dem Ausbilder zusammengestellten Aufgabe
in einer Gruppe (2 bis 4 Reiter)
2. Teilprüfung: Reiten eines Geschicklichkeitsparcours
Absolvieren eines gemeinsam mit dem Ausbilder zusammengestellten
Geschicklichkeitsparcour (z. B.
Stangenlabyrinth, Slalom) einschließlich Überwinden 3 bis 5 kleiner
Hindernisse (Cavaletti, Kreuz etc.) mit
verkürzten Bügeln im leichten Sitz.
3. Teilprüfung: Theorie
- Zäumen und Satteln
- Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Reitlehre entsprechend der
Prüfungsordnungen: Sitz, Hilfengebung,
Grundgangarten
- Grundkenntnisse der einschlägigen Bestimmungen des
Tierschutzgesetzes und des reiterlichen
Verhaltens in Feld, Wald und auf der Straße.
Grundlage: Heidewoche/Kombi-Kiste
Zusätzlich: Kurs und Prüfung, inkl. Kaffee und Unterricht 150,00 |
Voraussetzungen für Reiter und Pferd
Für die Reiterinnen und Reiter, die das Deutsche Reitabzeichen (DRA
Klasse IV) ablegen wollen, gibt es keine
Altersbegrenzung. Voraussetzung ist lediglich der
Besitz des Basis-Passes Pferdekunde.
Die Pferde und Ponys, die in der Prüfung vorgestellt werden, müssen
mindestens 5 Jahre alt und in der Ausbildung
so weit sein, dass sie den Prüfungsanforderungen
genügen.
Anforderungen
1. Teilprüfung: Dressur
Einzel- und/oder Abteilungsreiten nach Weisung der Richter in
Anlehnung an die Kl. E. Auf Verlangen
der Richter kann Pferdewechsel vorgenommen werden. Beurteilt werden
Sitz und Einwirkung des
Reiters.
2. Teilprüfung: Springen
Leichter Sitz, Stilspringprüfung Kl. E. Beurteilt werden Sitz und
Einwirkung des Reiters, die harmonische
Bewältigung der gestellten Aufgabe und der Gesamteindruck während
der Teilprüfung. Die Teilprüfung Springen
kann durch die Teilprüfung Geländereiten ersetzt werden.
3. Teilprüfung: Geländereiten
Die Teilprüfung Geländereiten kann nach den anderen Teilprüfungen
auch zeitlich unabhängig von
diesen erfolgen, sofern sie nicht die Teilprüfung Springen ersetzen
soll. Die Anforderungen werden in
Anlehnung an den Geländereiterwettbewerb abgeprüft.
4. Teilprüfung: Theorie
Der Bewerber ist entsprechende den Anforderungen der KL. E. in jedem
Bereich der folgenden Prüfungsgebiete zu
prüfen:
- Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Reitlehre, Grundkenntnisse im
Bereich der körperlichen Fitness
des Pferdesportlers
- Kenntnisse der einschlägigen Bestimmungen des Tierschutzgesetzes
und des reiterlichen Verhaltens
auf der Straße und in Feld und Wald
Prüfungsergebnis
1. Die Leistung in jeder Teilprüfung sind gem. § 57 Abs. 1.2 LPO zu
bewerten.
2. Bewerber, die in den Teilprüfungen Dressur, Springen und Theorie
nicht mindestens die Note 5,0 erreicht haben,
haben die Prüfung nicht bestanden. Bei zusätzlicher Absolvierung
einer Teilprüfung
Geländereiten wird das DRA IV mit Sonderauszeichnung vergeben, wenn
mindestens die Wertnote 5,0 erreicht wurde.
Grundlage: Kombi-Kiste
zusätzlich 250,00 EUR |
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Für die Reiterinnen und Reiter, die das Deutsche
Longierabzeichen (DLA Klasse IV) ablegen
wollen, gibt es keine Altersbeschränkung. Voraussetzung ist
lediglich der Besitz des Basis-Passes Pferdekunde.
Die Pferde und Ponys, die in der Prüfung vorgestellt werden, müssen
mindestens 5 Jahre alt sein.
Anforderungen:
1. Praktischer Teil
Longieren einer Aufgabe - nach Weisung der Richter - gem. Merkblatt
und Richtlinie für Reiten und Fahren, Band 6.
Beurteilt werden:
- Sicherheit im Umgang mit den Hilfen (Stimme, Longe, Peitsche)
- Sicherheit in der Verschnallung der Hilfszügel
- Sicherheit beim Handwechsel
- Erkennen des richtigen Handgalopps
- Erkennen sichtbarer Anhalts- und Ansatzpunkte für die weitere
Arbeit
2. Theoretischer Teil
Der Bewerber ist in folgenden Gebieten zu prüfen:
- Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Longierlehre
- Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Reitlehre
- Kenntnisse der einschlägigen Bestimmungen des
Tierschutzgesetzes
Preis komplett siehe “Lehrgänge” ab 625,00 |